Eine Grundvoraussetzung, um über den Hamburger Weiterbildungsbonus gefördert zu werden, ist:
Sie müssen in Hamburg leben und/oder arbeiten!

Ob Sie eine Förderung bekommen können, prüfen wir individuell, wenn Sie uns den Beratungs-/Förderantrag zusenden. Wir können berufliche Weiterbildungen fördern von

• Beschäftigten, in kleinen und mittleren Unternehmen - mit bis zu 249 Angestellten - aller Branchen
• Mitarbeiter*innen, die über das Hamburger Modell eingestellt wurden
• Mitarbeiter*innen die ergänzende Leistungen des Jobcenters erhalten (sogenannte Aufstockung)
• Mitarbeiter*innen in Elternzeit oder Wiedereingliederung sowie
• Selbstständige/Freiberufler*innen.

Auch Ihr Einkommen spielt ein Rolle - es kann sein, dass andere Förderprogramme (wie z. B. die Bildungsprämie) greifen. Wir kennen uns in der Fördermittellandschaft aus und beraten Sie, welche Förderung für Sie am besten passt.

Weiterführende Informationen über die aktuell geltenden Förderkategorien finden Sie unter "Förderungen".

  • Das Förderangebot gilt nicht für Beamte*innen und Angestellte des öffentlichen Dienstes bzw. Unternehmen der öffentlichen Hand.
  • Auch Mitarbeiter*inn von Unternehmen mit mehr als 249 Beschäftigte, Bezieher von Arbeitslosengeld I und    Studenten*innen können nicht gefördert werden.
  • Auszubildende und Bezieher von Arbeitslosengeld II nur in Ausnahmefällen.
  • Minijobber sind ebenfalls von der Förderung ausgeschlossen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie einfach bei uns unter der Hotline 040 - 211 12 - 536 nach.

Am besten ist, Sie überlegen sich, was Sie mit der Weiterbildung erreichen wollen. Recherchieren Sie mögliche Weiterbildungen im Internet z. B. in den Datenbanken Wisy, Kursnet oder einfach auf den Webseiten von Bildungsträgern.

Es gibt von uns die Vorgabe: es muss eine beruflich begründete Weiterbildung sein - das gilt z. B. auch für Sprachen.

Sollten Sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein, sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber. Er muss Ihnen über die berufliche Notwendigkeit der Weiterbildung eine formlose, kurze Bescheinigung ausstellen, dass die Weiterbildung für die Tätigkeit gebraucht wird, ja vielleicht sogar den Arbeitsplatz sichert. Fragen Sie auch, ob er einen Teil der Kosten übernimmt. Denn Ihr erworbenes Wissen wird ja in Ihre Tätigkeit einfließen.

Es können nur berufliche Weiterbildungen gefördert werden.
Folgende formale Kriterien sollten erfüllt sein:
• mindestens 8 Unterrichtsstunden
• Seminarkosten über 250 € .

Bei dem Qualifizierungsanbieter muss es sich nachweisbar um einen seriöse Anbieter handeln. Der Qualifizierungsanbieter muss seinerseits den Weiterbildungsbonus akzeptieren.

Gern beraten wir Sie auch bei der Auswahl einer Qualifizierung. Um eine Förderung zu bewilligen, brauchen wir die genauen Angaben über den ausgesuchten Kurs:

• was? = Bezeichnung und Inhalte der Weiterbildung

• wann? = erster und letzter Tag der Weiterbildung

• wo? = Name und Anschrift des Bildungsträgers

• wieviel? = Kosten der Weiterbildung inkl. eventueller Rabatte

 

Geld bekommen Sie von uns nicht in die Hand bzw. auf''s Konto. Sie bekommen von uns ein Dokument, den Weiterbildungsbonus, auf dem die Förderhöhe steht. Wir überweisen den Betrag direkt an den Weiterbildungsträger.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach Ihren persönlichen Voraussetzungen. In der Regel handelt es sich beim Hamburger Weiterbildungsbonus um eine Teilförderung, deren Höhe begrenzt ist.

Wir empfehlen: sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber*in/ dem*der Personalverantwortlichen, ob das Unternehmen sich an den Kosten für Ihre Weiterbildung, welche nicht durch den Weiterbildungsbonus abgedeckt sind, beteiligt oder ganz übernimmt.

Schauen Sie sich die unterschiedlichen Förgerprogramme/-kategorien unter "Förderungen" einmal an.

Wie das genaue Zahlungsverfahren ist, erfahren Sie unter "Antragsverfahren".

Wir haben für Sie zwei Anleitungen vorbereitet:

• einmal kurz und bündig: Antragsverfahren
• einmal etwas umfangreicher: Ausführliches Antragsverfahren

Schauen Sie mal, welche Variante am besten zu Ihnen passt!

In FAQ 9 stehen noch ein paar ergänzende Erläuterungen zu einzelnen Fragen auf dem Beratungs-/Antrag und auf Seite 6 des Beratungs-/Antrags steht genau was Sie dem Antrag beifügen müssen.

Nein, Arbeitgeber*innen dürfen wir nicht fördern, sondern nur die Beschäftigten - es gibt aber zwei Ausnahmen: Soloselbstständige und Kleinstunternehmen.

Allerdings, wenn in einem Unternehmen (mit max. 249 Mitarbeiter*innen) eine Inhouseschulung geplant wird, sind eventuell unter den teilnehmenden Mitarbeitenden auch Personen dabei, die gefördert werden können - z. B. wenn jemand über das "Hamburger Modell" angestellt wurde. Deshalb beraten wir auch gerne Arbeitgeber*innen und Personalverantwortliche.

Hier empfehlen wir: einfach mal mit uns sprechen.

Bisher konnten über 16.000 Weiterbildungen gefördert werden -  aus allen Branchen und Bereichen.

Hier einige Beispiele aus dem breiten Spektrum:
• Gabelstaplerführerschein
• Pflegehelfer*in
• Führungskräftetraining
​​​​​​​• Küchenhelfer*in
​​​​​​​• berufsbezogene Sprachkurse
​​​​​​​• Seniorenassistenz
​​​​​​​• Fach​​berater*in für Traumapädagogik
​​​​​​​• Qualifizierung zur Betreunungsfachkraft
​​​​​​​• ​​​​​​​Bewachungsgewerbe §34e GewO
• Kundendienstmonteur*in
​​​​​​​• Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

 

 

Hier noch ein paar ergänzende Erläuterungen zu einzelnen Fragen auf dem Beratungs-/Antrag:

Seite 1:
Bitte tragen Sie den Firmennamen Ihres Arbeitgebers unbedingt ein. Wir können sonst nicht fördern.

Ansprechpartner*in ist immer der*die Personalverantwortliche oder der*die direkte Vorgesetzte.
Selbststständige tragen sich - also Ihren Namen - auch hier ein.
Bei Kleinunternehmern*innen ist der*die Firmeninhaber*in bzw. der*die Geschäftsführer*in zu nennen.

Auch die Anzahl der Mitarbeiter*innen der Firma brauchen wir, denn ab 250 Mitarbeiter*innen dürfen wir nicht fördern.

Seite 2:
Private Daten der Antragstellenden brauchen wir, sie sind als Person der*die Antragsteller*in. Tragen Sie deshalb bitte Ihre private Telefon- und/oder Handynr. sowie ihre E-Mail-Adresse ein. So können wir Sie bei Rückfragen auch  schneller persönlich erreichen. Auch die Zusage über eine Förderung erhalten Sie zeitnah an Ihre E-Mailadresse. Den ausgedruckten "Weiterbildungsbonus" erhalten Sie ca. eine Woche vor Weiterbildungsstart per Post an ihre private Anschrift.

Seite 3
Personen mit Migrationshintergrund können wir besonders gut fördern. Tragen Sie deshalb bitte ein, wenn Sie, Ihre Eltern und/oder Großeltern nicht in Deutschland geboren wurden. Auch wenn diese Personen die deutsche Staatsangehörigkeit haben.

Seite 4
Name/Bezeichnung der Weiterbildung und Beginntermin - Tag, Monat, Jahr - bitte bei Frage 16 eintragen.  - oder von uns beraten lassen? -

... und beachen Sie bitte unbedingt Seite 6 und auf Seite 8 bitte unterschreiben!

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